Hubertus Heimann

Ahlen

Rind

Der Betrieb
Der landwirtschaftliche Betrieb von Familie Heimann in Vorhelm, einem Ortsteil von Ahlen, besteht bereits seit 1680. Im Jahr 1960 wurde der Hof aus der Ortsmitte ausgesiedelt, da der Platz im Dorf nicht mehr ausreichte. Kurz nach der Umsiedlung hat sich Familie Heimann auf die Betriebszweige Bullen- und Schweinemast spezialisiert. Hubertus Heimann und seine Frau Elisabeth haben zwei Töchter und einen Sohn. Ihr Sohn Markus hat seit einiger Zeit das Studium der Agrarwissenschaften in Göttingen erfolgreich beendet und bewirtschaftet nun mit seinem Vater zusammen den Betrieb.

Tierhaltung
Als klar war, dass Markus ebenfalls im Betrieb mitarbeiten wird, wurde der Betrieb vergrößert. Zusätzlich zur Bullenmast wurde der Betriebszweig Kälberaufzucht mit eingegliedert. Alle Tiere werden auf Stroh gehalten. Die Kälber werden in einem großräumigen Stall zuerst mit Milch gefüttert und dann langsam an Maissilage herangeführt. Nach etwa 100 Tagen ist die Aufzucht beendet. Die Tiere werden dann an andere Bullenmäster verkauft. Ein Teil der aufgezogenen Rinder wird für die eigene Jungbullenmast behalten und in den Außenklima-Maststall umgestallt.

Futter
Auf dem Acker baut Familie Heimann Mais, Gerste und Weizen an. Hierdurch werden ca. 90 % des Futters für die eigenen Tiere selbst produziert. Die kleinen Kälber bekommen neben der Milch noch Futter aus Stroh, Kraftfutter und Melasse. Nach der Milchphase wird die Futterration immer mehr mit Maissilage versetzt bis die Tiere schließlich die gleiche Futtermischung aus Mais, Stroh und Kraftfutter bekommen wie die Mastbullen. Das Kraftfutter ist die einzige Futterkomponente die für die Rinder zugekauft wird. Es ist gentechnikfrei und wird von einem lokalen Futtermittelhändler hergestellt.